
(Foto: Mikael ‚Mika‘ Väisänen, Mika-photography, CC BY-SA 3.0)
DJing ist im Hip Hop die Kunst, Sounds zu manipulieren und Remixe zu kreieren. DJ’s bzw. Turntablisten verwenden dabei Turntables, Mixer und Soundeffekte, um aus alten Songs einen individuellen eigenen Sound zu kreieren.
Dabei bezeichnet das Wort „Turntablism“ das Einsetzen eines Plattenspielers als Musikinstrument. Das wird in der Regel in Form von Scratches, Cuts und Beat-Juggling erreicht. Zur Legende des Genre wurde der ehemalige Writer „Kool Herc“ welcher den Breakbeat erfand.
Er isolierte und wiederholte Breaks, den tanzbarsten Teil von einem Song und bildete damit die Grundlage für die folgenden Techniken des Genre.
Später waren die beiden Künstler „Grand Wizzard Theodore“ und „Grandmaster Flash“ maßgeblich bei der Entwicklung und Etablierung diverser Techniken, die heute als Standardrepertoire von DJs gelten, beteiligt.
Needle Dropping
So beschreibt das „Needle Dropping“ das Abspielen von zwei Kopien einer Schallplatte, die gleichzeitig abgespielt und die Nadel auf einem Plattenteller zum Beginn der zuvor markierten Pause zurückbewegt wurde, während der andere spielte.
Das Hin- und Herbewegen der Schallplatte unter der Nadel erzeugte dann den rhythmischen Effekt, der als „Scratching“ bekannt wurde.

